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ClipboardManager > Willkommen |
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Jeder Windows-Nutzer kennt die Zwischenablage des Betriebssystems: Täglich zigfach benutzt man in irgendeinem Programm die Menübefehle Bearbeiten > Kopieren und Bearbeiten > Einfügen. Dabei gelangt der kopierte Inhalt in die Zwischenablage (englisch: Clipboard). Nach der nächsten derartigen Aktion ist der Inhalt des ersten Kopiervorganges verloren. Oft wünscht man sich eine Möglichkeit, die kopierten Einträge später wieder zu verwenden. Diese Möglichkeit schafft ClipboardManager, kurz CBM.
Anja
Ehlert hatte ihre Zweifel am Sinn dieser Software – und zahlreiche Fragen. Ihre
Fragen und die Antworten dazu sind in diesem
PDF-Dokument festgehalten
und so auch für Sie nachlesbar. Am Ende kannte Frau Ehlert zwei weitere
ClipboardManager-Anwender, zumindest vom Namen her – und fand das Programm ganz
nützlich. Tipp: Laden Sie sich das PDF herunter, drucken es
aus und lesen es in Ruhe abseits Ihres Rechners. Sie bekommen nützliches
Allgemeinwissen zum Thema Zwischenablage und erfahren allerlei Hintergründe von
ClipboardManager.

Der
ClipboardManager wird normalerweise beim Start von Windows mit gestartet und
wartet fast unauffällig in der Windows-Tray-Bar auf seinen Einsatz. Immer, wenn
der Anwender einen Text oder eine Grafik in die Zwischenablage von Windows
kopiert (mit den Befehlen Ausschneiden oder Kopieren, die es
in fast jedem Programm gibt), „merkt“ der CBM das, fängt diesen Inhalt auf und
speichert ihn in einer Datei. Dabei unterscheidet er zwischen
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Textschnipseln (egal, ob formatiert oder reiner ASCII-Text), |
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Grafiken und Grafikdateien; und |
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Internet-Adressen (URLs). |
Die Textschnipsel kommen in die Eintragsliste, die Bilder in den Bildbrowser und die URLs in die URL-Ablage. So müssen Sie nicht die Webadressen inmitten der anderen Textschnipsel wieder heraus picken, wenn Sie später eine dieser Adressen wiederfinden wollen. Natürlich ist es möglich, die aufgefangenen Webadressen direkt aus CBM heraus im (unter Windows definierten) Standardbrowser aufzurufen, ohne den URL manuell in dessen Adresszeile hinein kopieren zu müssen.
Ein bislang echtes Alleinstellungsmerkmal hat CBM beim Auffang von Grafiken: Vergleichbare Softwareprodukte können nur Bilder bzw. Bildausschnitte speichern, die Sie z.B. in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm mit dem Befehl Kopieren oder Ausschneiden in die Zwischenablage kopieren – also, wenn reine Grafik vorliegt. Was bei vielen Anwendern aber weitaus häufiger passiert, ist das Verschieben oder Kopieren von Grafikdateien zwischen Ordnern im Windows Explorer oder in einem anderen Dateimanager. ClipboardManager kann – im Gegensatz zu den Anderen – aber auch diese Dateien auffangen und Ihnen Kopien davon – genau wie die „echten“ Grafiken – im Bildbrowser zur Verfügung stellen.
Der Dateiauffang in CBM unterstützt gegenwärtig die Grafikformate JPG, BMP, PNG, GIF und WMF – also alle wichtigen. Mehr dazu auf der Bildbrowser-Seite.
Für Neulinge und Anwender, die dieses (von langjährigen CBM-Usern gewünschte) Feature bisher nicht vermisst haben, ein Beispiel aus der eigenen Erfahrung des Autors: Ich kopierte ein Digitalfoto – frisch aus der Kamera und in entsprechend großer Auflösung – im Dateimanager in einen anderen Ordner, weil ich für den Versand per Mail ein verkleinertes Duplikat brauchte. Versehentlich hatte ich aber nicht nur das Duplikat, sondern das darunter im Bildbearbeitungsprogramm ebenfalls noch geöffnete Original mit verkleinert. Nun hatte ich zwei verkleinerte Fotos, aber keines mehr in der Originalgröße. Leider hatte CBM zum Zeitpunkt dieses Missgeschicks den Dateiauffang noch nicht unterstützt – ansonsten hätte ich einfach die von CBM in seinem Bilderordner aufgefangene Kopie (die noch die Originalgröße gehabt hätte) weiter verwendet und somit das Ursprungsbild gerettet. Sicher hätte man einen derartigen Verlust auch durch sofortiges Anlegen eines Backups der frisch aus der Kamera ausgelesenen Fotos verhindern können – aber wie so oft musste es schnell gehen ....
Wenn
Sie Ihren Rechner zum Feierabend herunter fahren, ihn wegen einer
Software-Installation neu starten müssen oder er schlicht einfach abgestürzt
ist, sind Ihre bis dahin von CBM aufgefangenen Zwischenablage-Inhalte trotzdem
gesichert. Er speichert jeden aufgefangenen Inhalt sofort in einer separaten
Datei. Wie viele Dateien er anlegen soll, bis er anfängt, die erste Datei wieder
zu überschreiben, und wo er diese Dateien ablegt, können Sie (wenn Sie möchten)
weitestgehend selbst festlegen.
Wenn Sie sich in den Tiefen von Computerprogrammen nicht so auskennen und auch nicht keine Ambitionen habe, sich intensiver damit zu beschäftigen, werden Sie trotzdem mit CBM gut zurecht kommen. Das Arbeiten ist recht intuitiv; die wichtigsten Menübefehle sehen Sie, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das blaue Tray-Icon mit dem weißen Plus klicken. In der Voreinstellung sind alle verfügbaren Befehle des Kontextmenüs aktiviert – wenn Sie sich von der langen Liste, die da aufpoppt, „erschlagen“ fühlen, deaktivieren Sie einfach alles, was Sie nicht benötigen. Über 20 der Kontextmenü-Befehle sind in der Konfiguration abschaltbar. So kann sich jeder sein eigenes Menü nach persönlichem Gusto zusammen stellen, mit wenigen Mausklicks und einfacher, als ein Menü in der Küche zusammen zu stellen ;-) Im Bild rechts sind einige der verfügbaren Menüpunkte ausgeblendet.
Die „Hauptaufgabe“ des CBM ist natürlich, die Windows-Zwischenablage zu überwachen, den dorthin kopierten Inhalt aufzufangen, zu sichern und dem Anwender später wieder verfügbar zu machen. In der Fraktion solcher Zwischenablage-Tools ist er in guter Gesellschaft zahlreicher anderer Programme, die eben diese Aufgabe auf unterschiedliche Weise auch lösen und deren Preisspanne von kostenlos bis über das CBM-Niveau hinaus reicht.
Den CBM gibt es seit dem Jahr 2000. In den seither vergangenen Jahren sind zahlreiche Meinungen, Wünsche und Vorschläge von Anwendern eingegangen. Überwiegend solche Zuschriften führten nach und nach dazu, dass der Funktionsumfang des CBM immer größer wurde und längst über jenen anderer Zwischenablage-Tools hinaus geht. Die wichtigsten Zusatzfunktionen sind:
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Erstellen und Verwalten von Textbausteinen; |
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Integration eines einfachen, aber nützlichen Textbearbeiters; |
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„Datum einfügen“ – eine Kalenderfunktion für schnelle Antworten auf Fragen wie „Welcher Wochentag war das doch gleich?“ und zum Einfügen des im Kalender ausgewählten und formatierten Datums in jede Windows-Anwendung, die die Zwischenablage unterstützt; |
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Notizblatt-Funktion zum Anlegen und Verwenden von bis zu 10 Notizblättern, deren Inhalte auch verschlüsselt werden können; |
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ein einfacher Wecker, der bis zu 24 Stunden im voraus gestellt werden kann und beim Erreichen der Weckzeit wahlweise ein Meldungsfenster anzeigt, einen Sound abspielt, ein Programm auf dem Computer startet oder auch den PC herunter fährt (bitte ärgern Sie mit Letzterem nicht Ihren Partner, Kollegen u.ä.; vor dem Herunterfahren wird natürlich stets eine Warnung mit Abbruchmöglichkeit angezeigt); |
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Erstellen von Datei- und Ordnerlisten (Eigenschaften ausgewählter Datzeien und Ordner auflisten); |
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Erzeugen von Shell-Links (Verknüpfungen auf dem Desktop und im „Senden an“-Menü; hierzu muss eine Laufzeitbibliothek von Visual Basic 5 auf dem PC installiert sein). |
CBM hat durch jahrelange Listung in diversen Download-Archiven im Internet inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Wenn Sie bisher noch nicht zu den Leuten zählen, die ihn kennen, dann ändern Sie das am besten jetzt gleich und probieren ihn einfach aus – kostenlos und unverbindlich. Kosten entstehen Ihnen erst, wenn CBM Ihnen nach 30 Tagen derart lieb geworden ist, dass Sie ihn eigentlich nicht mehr missen möchten.
Die Preise sind eher am unteren Ende der Skala angesiedelt. Die Standardlizensierung (Auswahl von „Standard“ bei der Bestellung) beinhaltet auch immer zwei Lizenzdateien, da die meisten Leute inzwischen mindestens zwei Rechner (Desktop und Laptop) haben. Wenn Sie dennoch nur einen Rechner haben, bekommen Sie auf die „Standard“-Lizenz einen kleinen Rabatt, wenn Sie „Single“ bei der Bestellung wählen. Ferner bekommt jeder, der einmal eine Vollversion bezahlt hat, spätere Updates immer deutlich vergünstigt.
Rabattiert werden auch größere Lizenzpakete zu 3 oder 5 Lizenzen. An gewerbliche Kunden und Besitzer eines größeren „Home-Office“, die gut ein Vielfaches davon gebrauchen könnten, richtet sich das Angebot von Volumenlizenzen, die ab der aktuellen CBM-Version 5.0 möglich sind. Volumenlizenzdateien gibt es schon ab 10 Lizenzen. Sie haben gegenüber den Einzel-Lizenzdateien den Vorteil, dass sie technisch nicht (über den Rechnernamen) an einen bestimmten PC gebunden sind.
Um die Testversion in eine Vollversion zu verwandeln, bedarf es keiner Eingabe kryptischer Freischaltcodes. Die Lizenzen werden als Lizenzdateien ausgereicht, die vom Wesen her einfache Textdateien sind (in denen die erforderlichen Informationen verschlüsselt hinterlegt sind). Die Lizenzdatei wird bequem über die integrierte Lizenzdateiverwaltung in CBM importiert.
Für alle User, die noch die alten CBM-Versionen kennen: Das Entpacken von ZIP-Dateien, in denen sich die jeweilige Lizenzdatei befand, und das manuelle Befördern der Lizenzdatei in den Installationsordner ist vorbei. Um den richtigen Speicherpfad der Lizenzdatei kümmert sich CBM ab Version 5.0 alleine :-)
Auf dieser Homepage finden Sie die komplette Dokumentation zum CBM. Wählen Sie aus der Navigationsleiste links die Module, die Sie interessieren – oder begeben Sie sich einfach auf eine Tour, auf der Sie alles nach und nach kennenlernen!
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