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Zusatzfunktionen

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Gespeicherte Bilder im Explorer anzeigen Systemvariablen anzeigen Online-Verbindungsinfos anzeigen
Windows-Rechner anzeigen Shell-Link erzeugen ActiveSync beenden
Programminfo-Dialog Start mit Parametern Erweiterter Fehlerdialog

Gespeicherte Bilder im Explorer anzeigen

Dieser Menübefehl dient als Ersatz, wenn der Bildbrowser nicht genutzt werden kann. Wenn als Ordneransicht für diesen Ordner im Windows-Exporer Miniaturansicht eingestellt ist, erhalten Sie eine Vorschau der aufgefangenen Bilder in der oben angezeigten Art. Im Beispiel wurden nur Icons und andere Grafiken für die CBM-Homepage aufgefangen.

Der CBM-Bildbrowser funktioniert nicht, wenn auf Ihrem System Microsoft Office (getestet mit Versionen 97 bis 2007) nicht installiert ist. Der Befehl Gespeicherte Bilder im Explorer anzeigen ist nur im Kontextmenü des Tray-Icons (nicht in der Menüstruktur des Hauptfensters) und auch dann verfügbar, wenn der Bildbrowser verwendet werden kann.

Systemvariablen anzeigen

Das Dialogfeld zeigt alle auf Ihrem System verfügbaren Systemvariablen an. Diese Liste können Sie in die Zwischenablage kopieren und dann in anderen Programmen weiter verwenden. Die Systemvariablen sind nur für erfahrene User und für Programmierer von Bedeutung. Mitunter ist es hilfreich, diese Variablen zu kennen, um Windows-Probleme eingrenzen zu können.

Wenn Sie eher Normaluser sind, der sich wenig oder gar nicht mit den Tiefen von Windows beschäftigt, ist dieses Dialogfeld für Sie belanglos. „Power-User“ dagegen werden sich über die schnell zugängliche Informationsquelle freuen.

Online-Verbindungsinfos anzeigen

Dieser Dialog kann benutzt werden um Probleme bei der Erreichbarkeit von Web- und Mailservern aufzuspüren. Außerdem kann er Ihre IP-Adresse anzeigen und natürlich in die Zwischenablage kopieren. Für den schnellen Zugriff auf die IP-Adresse (die man für das längst aus der Mode gekommene Microsoft NetMeeting gebraucht hat) wurde der Dialog dereinst auch implementiert.

Wenn Sie einen Router benutzen, zeigt das hellgrüne Feld Ihre lokale IP an und nicht die IP, mit der Sie momentan bei Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) angemeldet sind! Die ISP-IP kann CBM nur anzeigen, wenn Sie ohne Router arbeiten.

Zum Zeitpunkt der Implemtierung dieser Funktion waren Router noch kaum verbreitet. Die meisten Leute gingen ca. im Jahr 2001 / 2002 noch über die ISDN-Karte oder gar über ein analoges Modem online.

Windows-Rechner anzeigen

Dieser Menüpunkt bedarf keiner großen Erklärung. Was er zutage fördert, zeigt die Abbildung links – den guten alten Rechner, der mit Windows ausgeliefert wird (calc.exe).

 

ActiveSync beenden

Autostart unterbinden

Wer einen PDA mit Windows-Mobile-Betriebssystem besitzt, wird das Programm ActiveSync kennen und sich oft darüber ärgern, dass dieses Programm bei vielen Gelegenheiten ungebeten startet und dabei noch einen Autostart-Eintrag in die Registry schreibt.

Den Autostart-Eintrag können Sie jetzt mit CBM beseitigen: Findet CBM ein installiertes ActiveSync (im [Windows-Programmordner]\Microsoft ActiveSync), sehen Sie jetzt im Kontextmenü des blauen Tray-Icons einen Menübefehl Extras > ActiveSync Autostart unterbinden. Ein Klick darauf zeigt Ihnen an, ob der Autostart gegenwärtig gesetzt ist. Falls ja, bietet ein Fragedialog das Löschen des zugehörigen Eintrages in der Windows-Registry an.

Gestartetes ActiveSync beenden

Mit einem Rechtsklick auf das Kontextmenü des blauen Tray-Icons > Extras > ActiveSync beenden, Autostart unterbinden (ebenfalls nur bei installiertem ActiveSync sichtbar) verbannen Sie nicht nur einen evtl. vorhandenen Autostart-Eintrag, sondern beenden gleich noch die zu ActiveSync gehörenden Prozesse rapimgr.exe, wcescomm.exe und WCESMgr.exe (nicht immer sind alle drei aktiv, manchmal auch nur zwei).

Dabei werden diese Prozesse „abgeschossen“ – derselbe Effekt, als ob Sie mit dem sogenannten „Affengriff“ ([Strg] + [Alt] + [Entf]) den Windows-Taskmanager aufrufen, dort jeden dieser Prozesse markieren und dann jeweils den Button Prozess beenden klicken. Anders lässt sich ActiveSync leider nicht mehr beenden, wenn es einmal gestartet wurde. Wenn Sie auf diese Art z.B. Ihr Textverarbeitungsprogramm „abschießen“, dann gibt es keine Möglichkeit mehr, vorher noch irgend etwas zu speichern. Normalerweise macht man dies nur mit Tasks, die „hängen“ wie z.B. eingefrorenen (nicht mehr reagierenden) Programmen. Wenn sich ein Programm von seiner Oberfläche aus nicht mehr beenden lässt – und das ist bei ActiveSync der Fall, da es keinen Button oder Menübefehl dafür gibt – muss man zu solch drastischen Mitteln greifen. Schäden können dabei in diesem Fall nicht entstehen. Im Fall des Textbearbeitungsprogramms könnte bei dessen „Abschießen“ anschließend die dabei gerade geladene Textdatei beschädigt sein (muss sie aber nicht).

Hier wurden alle drei Prozesse (Tasks), die zu ActiveSync gehören, erfolgreich beendet (terminiert). Außerdem hat CBM für Sie gleich noch den Autostart-Eintrag beseitigt, den ActiveSync jedes Mal ungefragt in der Windows-Registry anlegt.

Wenn Sie nach einer erfolgreichen Verbannung von ActiveSync den Menübefehl Kontextmenü des blauen Tray-Icons > Extras > ActiveSync beenden, Autostart unterbinden erneut anklicken und nichts mehr zum Beenden bzw. Unterbinden vorhanden ist, erscheint diese Statusmeldung.

Shell-Link erzeugen

Diese Funktion steht nur zur Verfügung, wenn die (in der Regel mit dem Setup von ClipboardManager ausgelieferte) Datei  VB5StKit.dll in Ihrem Windows-Systemverzeichnis vorhanden ist.

Mit diesem Dialog können Sie einfach eine Verknüpfung auf Ihrem Desktop oder im Menü Senden an erzeugen. Letzteres erscheint, wenn Sie im Windows-Explorer (oder in einem anderen Dateimanager) ein Ordner oder eine Datei mit der Rechten Maustaste anklicken, im Kontextmenü.

 
  Die erstellte Verknüpfung erscheint auf dem Desktop in der oberen linken Ecke.

Wählen Sie mit den Optionsbuttons oben, ob Sie die Verknüpfung auf dem Desktop oder im Senden an-Menü erstellen möchten und geben Sie darunter eine Bezeichnung für den Link ein.

Den Pfad zum Ort der Datei oder des Verzeichnisses (= Ordners) auf Ihrer Festplatte können Sie im Textfeld darunter direkt eingeben oder aber mit den Buttons V (für „Verzeichnis“ – es öffnet sich ein Ordnerauswahl-Dialog) oder D (für „Datei“ – es öffnet sich ein Dateiauswahl-Dialog) festlegen. Wenn Sie den Pfad manuell (ohne Benutzung des Ordner- bzw. Dateiauswahl-Dialoges) eingeben und Sie vertippen sich bzw. das entsprechende Ziel existiert auf Ihrer Festplatte nicht, erscheint roter Text in der Statusmeldung und der Button zum Erstellen des Links bleibt abgeblendet.

Shell-Link auf dem Desktop 

Mit Klick auf den Button Link erzeugen erstellen Sie letztendlich Ihre gewünschte Verknüpfung. Wenn das erfolgreich war, ändert sich die Statusmeldung entsprechend und die Felder für die Bezeichnung des Links und den Pfad sind hinterher wieder leer. Ihr neuer Shell-Link erscheint (das ist eine Eigenheit von Windows) immer in der oberen linken Ecke des Desktops.

Shell-Link im Menü Senden an

 

Das Menü Senden an ist Bestandteil des Kontextmenüs von Dateien und Ordners und wird von Windows bereitgestellt. Viele Programme legen beim Setup hier Untereinträge an.

Wenn Sie das Senden an-Menü wirklich regelmäßig benutzen (bei den meisten Anwendern wird es wenig bis gar nicht beachtet), dann ist es natürlich nur sinnvoll, mit dem CBM-Dialog hier Verknüpfungen zu Ordnern zu erstellen, nicht aber zu Dateien. Angenommen, Sie hätten hier jetzt eine Verknüpfung zu einer Datei D:\privat\Briefe\Widerspruch.doc erstellt – welchen Ordner oder welche Datei wollten Sie denn an diese Datei senden? Was soll eine Datei mit einer anderen Datei anfangen, die sie auf diesem Wege empfängt?

Wenn Sie  eine Datei oder einen Ordner dagegen an einen Ordner senden, erstellen Sie in diesem Ordner eine Kopie der Ursprungsdatei oder des Ursprungsordners. Sinn hätte das z.B., wenn Sie einen temporären Ordner Dateien für den Mailversand haben und während Ihrer regulären Arbeit öfter Dateien nach dort kopieren möchten, um diese dann für den Mailversand zu sammeln.

Programminfo-Dialog

Natürlich ist dieser Dialog, wie bei anderen Programmen, in erster Linie dazu da, Ihnen Informationen über die augenblicklich verwendete Programmversion von ClipboardManager zu geben. Dass der Dialog in CBM deutlich größer ausfällt als bei den meisten anderen Programmen, liegt daran, dass Sie

hier Ihren Rechnernamen (Windows-Netzwerknamen schnell und deutlich ablesen sowie in die Zwischenablage kopieren können (dieser wird für den Erwerb von Einzel-Lizenzen zwingend benötigt); 
  detaillierte Informationen zu Ihrer Lizenz – inklusive des Ablaufdatums bei befristeten Lizenzdateien – sehen können;
  mit dem Button Systeminfo... zusätzlich Informationen über Ihren Rechner anzeigen können, die nichts mit ClipboardManager selbst zu tun haben.

Dieser Dialog liefert somit nicht nur Informationen, sondern auch einige Funktionen. 

Start mit Parametern

Die Verknüpfung (auf dem Desktop, im Startmenü oder anderswo) zur Programmdatei kann mit Parametern versehen werden. Der Parameter /e zum Beispiel öffnet beim Programmstart von CBM automatisch gleich die Eintragsliste mit.
 

Jedes Programm-Icon, das bei Ihnen unter Start > Programme oder auf dem Desktop liegt, ist eine Verknüpfung. Bei Programmen führt sie in der Regel zur Programmdatei (*.exe) im Installationsverzeichnis.

Windows erlaubt es, solchen Verknüpfungen Parameter beizugeben. Diese werden dann an den eigentlichen Pfad, der zur Programmdatei weist und in Anführungszeichen stehen muss, angehängt. Beispiel: Das Icon, mit dem Sie ClipboardManager starten, wird in der Regel eine Verknüpfung zum Pfad C:\Programme\ClipboardManager\cbm.exe besitzen. Im rechten Bild oben können Sie das nachverfolgen. Den abgebildeten Dialog erhalten Sie, wenn Sie (wie links dargestellt) das Programm-Icon mit der rechten Maustaste anklicken und aus dem sich öffnenden Kontextmenü den Befehl Eigenschaften wählen.

Wenn Sie als Ziel im rechts abgebildeten Dialog dann z.B. "C:\Programme\ClipboardManager\cbm.exe" /e angeben, dann haben Sie mit dem /e am Ende einen der Parameter gesetzt, um die es hier geht. Schließen Sie dann den Dialog mit einem Klick auf OK und klicken Sie dann das Icon ganz normal mit der linken Maustaste an – voilá, nicht nur das blaue Tray-Icon erscheint, sondern die Eintragsliste wird gleich mit geöffnet.

Diese Meldung erscheint, wenn Sie versuchen, eine zweite Programminstanz von ClipboardManager zu starten.

Wenn CBM allerdings vorher schon geladen war (blaues Tray-Icon sichtbar, bevor Sie mit der linken Maustaste auf die Verknüpfung geklickt hatten), erhalten Sie nur eine Fehlermeldung. Grund: Wenn CBM bereits einmal geladen ist und Sie klicken die Verknüpfung zur Programmdatei trotzdem noch einmal mit der linken Maustaste an, dann starten Sie eine zweite Instanz dieses Programms. Von vielen Programmen können Sie mehrere Instanzen starten, so z.B. von Microsoft Word und Excel. Bei anderen Programmen ist es aber eher sinnlos, mehrere Instanzen zu starten, so auch bei ClipboardManager. Was sollten Sie  auch mit zwei oder mehr blauen CBM-Icons gleichzeitig in der Tray-Bar, die alle dieselbe Funktionalität hätten? Deshalb ist es programmtechnisch abgesichert, dass Sie von CBM immer nur eine Instanz starten können. Wenn Sie also beim Ausprobieren Ihrer Verknüpfung, die Sie gerade mit dem Parameter „aufgehübscht“ haben, diese Fehlermeldung erhalten, dann klicken Sie mit der rechten Maustaste das schon in der Tray-Bar vorhandene blaue Icon mit dem Plus an und wählen aus dem Kontextmenü den zweiten Eintrag von oben, CBM beenden. Nun können Sie erneut einen Versuch unternehmen, Ihre Verknüpfung mit dem Parameter zu benutzen – jetzt sollte es auch funktionieren.

Zurück zu den Parametern. Folgende Parameter werden von CBM unterstützt:

/e
/tb
/etb
/m
/hf

Erweiterter Fehlerdialog

Dieser Fehlerdialog ist übersichtlicher als die bislang in CBM zur Behandlung von Laufzeitfehlern verwendeten Message-Boxen. Er ist in einige Routinen des Programms integriert und wird zukünftig ausschließlich verwendet, um Informationen über auftretende Programmfehler anzuzeigen.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass Sie als Nutzer diesen „rosanen Dialog“ nie sehen. Wenn aber doch auf Ihrem System Fehler bei der täglichen Arbeit mit CBM auftreten, die bisher im Quellcode noch nicht behandelt wurden, dann können Sie diese Fehler ganz einfach dem Autor per E-Mail mitteilen.

Bitte machen Sie auch Gebrauch von der E-Mail-Funktion dieses Dialoges, denn auf dem Rechner des Autors treten längst nicht alle denkbaren Fehler zutage. Fügen Sie der Mail bitte auch die Beschreibung der Aktionen hinzu, die Sie kurz vor Erscheinen des „rosanen Dialoges“ zuletzt ausgeführt hatten, damit der Autor von CBM den Fehler möglichst reproduzieren kann.

Der hier beispielhaft abgebildete Fehler trat zufällig auf; somit konnte dieses Foto erstellt werden. Sie werden genau dasselbe Bild aber natürlich nicht mehr erhalten, da dieser Fehler in der betreffenden Prozedur natürlich gleich behandelt wurde und somit zukünftig keine Meldung mehr verursacht.

Nebenbei: Einblick ins Innere von ClipboardManager: Hier wird der oben im „rosanen Dialog“ gezeigte Fehler behandelt. Künftig erscheint beim Fehler Nummer 384 keine Fehlermeldung mehr.


Zu www.clipboardmanager.de