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| Oberfläche | Konfiguration | Anwendungsbeispiel |

Ab Version 5.3 hat CBM ein Fenster mit einem einfachen Webbrowser-Steuerelement integriert, das folgende Aufgaben erfüllen kann:
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Schnelles Anzeigen von News-Seiten aus dem Internet (z.B. am Beginn eines Tages, beim Start von Windows und CBM, zur schnellen persönlichen Information); |
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Übermitteln von Nachrichten (Text und HTML) zwischen mehreren Nutzern (siehe Anwendungsbeispiel); |
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schnelles Zugänglichmachen der Download- und der „Aktuelles“-Seite der ClipboardManager-Homepage, um Ihnen das manuelle Navigieren dorthin zu ersparen und Ihnen eine einfach handhabbare Infoquelle über Neuerungen zu CBM zu geben. |
Um das Nachrichtenfenster anzuzeigen, gibt es zwei Möglichkeiten:
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Rechtsklick auf das blaue CBM-Tray-Icon > Nachrichten anzeigen |
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Im CBM-Hauptfenster den Menübefehl Programm > Nachrichten ausführen oder alternativ Tastenkombination [Strg] + [N] drücken. |
Der Kontextmenü-Befehl ist auf der Konfigurationsseite der Nachrichtenanzeige abschaltbar. Wenn Sie ihn deaktiviert haben, bleibt nur der Weg über das CBM-Hauptfenster, um das Nachrichtenfenster aufzurufen.
Das Fenster weist 4 Registrierkarten (= Tabs) auf. Auf dem ersten Tab befindet sich die Anzeige Ihrer maximal 10 persönlichen Nachrichtenseiten (online und offline). Diese können Sie auf dem zweiten Tab konfigurieren. Tab 3 ist für die Anzeige der CBM-Download-Seite und Tab 4 für die Anzeige der CBM-„Aktuelles“-Seite reserviert.
Die Browser-Steuerelemente auf den Tabs 1, 3 und 4 setzen auf dem Internet Explorer auf (wie alle anderen Steuerelemente in CBM, die HTML-Seiten anzeigen, ebenso). Wenn Sie auf der anzeigten Seite einen Link anklicken und der Ersteller der Seite hat festgelegt, dass dieser Link in einem neuen Browserfenster angezeigt werden soll, dann öffnet sich immer Ihr MS Internet Explorer und zeigt diese Seite an.
Viele News-Seiten verwenden aggessive Werbebanner und Popups. So passierte es bei den Tests mit seriösen Nachrichtenquellen wie der (abgebildeten) „Net-Zeitung“ oder auch dem Berliner „Tagesspiegel“, dass gleich beim Laden dieser Seiten Popup-Fenster des Internet Explorers mit geöffnet wurden.
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Diese unerwünschten Popups und Werbebanner lassen sich auch dann nicht unterdrücken, wenn Sie Ihren Internet Explorer mit entsprechenden Add-ons (z.B. IE 7 Pro) nachrüsten. Diese wirken nur im Internet Explorer selbst, nicht jedoch in dem von CBM verwendeten Browser-Steuerelement. |
Tools, die an anderen Stellen im Windows-System ansetzen und sich nicht als sogenanntes BHO (Browser Helper Object) im Internet Explorer integrieren (wie z.B. WebWasher), sind möglicherweise wirkungsvoller gegen diese Popups beim Start des CBM-Nachrichtenfensters. Die Unterseiten der CBM-Homepage öffnen (wie auch die Seiten von www.dwrweb.de) selbstverständlich keine ungebetenen Popups (dwrweb.de verwendet Popups in seltenen Fällen für Zusatzinfos; dies aber nur nach vorherigem Mausklick auf einen zugehörigen Link).
Wenn Sie auf der im CBM-Nachrichtenfenster angezeigten Webseite Links verfolgen und so im jeweiligen Angebot weiter surfen möchten, klicken Sie oben im Nachrichtenfenster auf den Button Browser. Damit wird die aktuelle Seite in Ihrem Standard-Webbrowser geladen (das funktioniert natürlich auch mit Firefox und anderen Browsern). Über diesen Weg sind Sie nicht auf den Internet Explorer zum Weitersurfen angewiesen.
Wenn Sie Seiten drucken möchten, führt dieser Weg ebenfalls über den Button Browser, damit Sie die Seite in Ihren unter Windows als Standard definierten Webbrowser laden können. Von dort lässt sie sich auch bequem ausdrucken.
Außerdem können Sie dann in Ihrem gewohnten Webbrowser auch alle weiteren Komfortmerkmale in Bezug auf die konfigurierte Nachrichtenseite nutzen (z.B. Lesezeichen für Unterseiten hinzufügen). Vor allem sind dann aber auch die dort installierten Werbeblocker wirksam.

Hier können Sie den Kontextmenü-Eintrag für den Aufruf des Nachrichtenfensters ein- bzw. ausschalten sowie Ihre bis zu 10 bevorzugten Nachrichtenseiten konfigurieren.
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Bezeichnung der Seite ist einen von Ihnen frei wählbarer Begriff, der später im grünen DropDown-Feld Startseite unten und im gelben DropDown-Feld für die Auswahl der gerade angezeigten Seite auf der ersten Registrierkarte erscheint. |
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URL oder Speicherort der Startseite: Geben Sie dort für Seiten aus dem Internet den URL (= die Adresse) zu der betreffenden Seite an. Wenn Sie eine Seite auf Ihrem Rechner anzeigen möchten, verwenden Sie bitte Seiten im Textformat (*txt) oder im HTML-Format (*.htm oder *.html). Nur solche können Sie über den jeweils zugehörigen Button Lokale Datei ... auch auswählen. |
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Vergessen Sie bitte nicht, den Übernehmen-Button zu klicken – ansonsten gehen Ihre Änderungen im Konfigurationsdialog sang- und klanglos verloren! |
Wenn Sie den Pfad zu einer lokalen Datei selbst eingeben (z.B. durch Kopieren des Pfades im SpeedCommander), dann ist prinzipiell die Angabe jeder Datei möglich. Wenn aber dann Dateien auf dem ersten Tab geöffnet werden sollen, die das Webbrowser-Steuerelement nicht anzeigen kann, sehen Sie ein Download-Dialogfeld des Internet Explorers. Sie können dann in diesem Dialog auf Datei öffnen klicken; damit wird diese in der zugehörigen Standardanwendung geöffnet (z.B. *.odt-Dateien in Open Office Writer, *.docx und *.doc-Dateien in Microsoft Word).
Damit Sie (bzw. derjenige, für den Sie die Anzeige der Datei einstellen) die in der Datei enthaltene Nachricht auch im Fenster der Nachrichtenanzeige selbst sehen (bzw. sieht), sollten Sie sich auf Nur-Text-Dateien und HTML-Dateien beschränken. Da Sie bei Nur-Text-Dateien keinerlei Formatierungsmöglichkeiten (wie fett, kursiv, bunt) haben, sind HTML-Dateien das Mittel der Wahl. Wie Sie diese ohne HTML-Kenntnisse mit gängiger Software erstellen können, wird weiter unten zum Anwendungsbeispiel erklärt.
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Startseite: Stellen Sie hier ein, welche der zehn Seiten beim Öffnen des Fensters Nachrichten geladen werden soll. | |
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Autostart beim CBM-Start: Haken Sie das Kästchen ab, wenn das Fenster Nachrichten beim Start von ClipboardManager automatisch mit geöffnet werden soll. Somit wird Ihnen die eingestellte Startseite mit ihren Nachrichten gleich zu Beginn angezeigt. | |
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Aktualisieren alle [...] min:
Stellen Sie ein, ob und wenn ja, wie oft die Nachrichtenanzeige
aktualisiert werden soll. Wenn Sie null Minuten einstellen, ist die
automatische Aktualisierung deaktiviert. Wenn Sie eine Minutenzahl
einstellen und das Zeitintervall ist abgelaufen, passiert folgendes:
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Wie aus dem Mailadressen-Auffang schon bekannt, nutzen Marko Dahlke und sein Freund Jens – nachdem sie zusammen gezogen waren – in ihrer gemeinsamen Wohnung auch einen Desktop-PC gemeinsam. Auf diesem hat jeder sein eigenes Windows-Nutzerprofil; die Profile sind nach den Vornamen der Beiden benannt.
Im Tageablauf der Beiden ergibt es sich mitunter, dass sie nicht immer zusammen zu Hause bzw. unterwegs sind. Wie in anderen Familien, WG’s usw. gibt es auch hier öfter die Situation, dass man einem anderen Familienmitglied bzw. Mitbewohner ohne PC einen Zettel mit einer Nachricht hinlegen müsste. Der papierne Zettel kann mittels der CBM-Nachrichtenanzeige durch ein digitales Pendant ersetzt werden.
Jens kennt Marko natürlich gut und ist sich sicher, dass Marko den PC ziemlich bald nach dem Aufstehen einschaltet – und somit auch die Nachricht beizeiten sieht. Denn, wenn der Adressat der Mitteilung den (gemeinsamen!) PC nicht startet, kann er die Nachricht freilich nicht sehen
Marko und Jens benutzen, wie gesagt ein- und denselben PC, sonst würde dieses Beispiel nicht funktionieren. In Familien, WG’s oder auch in Firmen ist es aber durchaus üblich, dass jeder einen eigenen Rechner hat und die Gemeinsamkeit aller Rechner lediglich darin besteht, auf eine bestimmte Netzwerk-Freigabe zuzugreifen. Damit funktioniert das auch, wenn jeder sich „seine“ auf der Freigabe gespeicherte Datei(en) mit Nachrichten in der CBM-Nachrichtenanzeige konfiguriert. Die Netzwerkfreigabe muss freilich immer mit demselben lokalen Laufwerkbuchstaben verbunden sein.
Als Netzwerk-Beispiel soll eine Familie dienen, mit Eltern, Tochter und Sohn. Es gibt drei PCs – einen für die Eltern, einen zweiten für die Tochter und einen dritten für den Sohn. Diese Rechner sind alle über LAN oder WLAN mit einem Netzlaufwerk verbunden (solche Laufwerke gibt es auch für Endanwender reichlich zu kaufen). Auf dem Netzlaufwerk gibt es – neben individuellen Freigaben für jedes Familienmitglied – eine Freigabe Familie mit einem Unterordner Nachrichten.
Die Tochter, für deren PC das Beispiel jetzt fortgeführt werden soll, verbindet die Freigabe „Familie“ unter Windows immer mit ihrem lokalen Laufwerkbuchstaben F. Damit ergibt sich zum Nachrichten-Ordner auf dem Netzlaufwerk der lokale Pfad F:\Nachrichten. Eine dort liegende Nachrichtendatei heißt etwa Bruder > Schwester.htm. In der CBM-Nachrichtenanzeige wird folglich als eine der zehn Dateien konfiguriert: Bezeichnung der Seite = von Bruderherz; URL oder Speicherort der Startseite = F:\Nachrichten\Bruder > Schwester.htm. Wenn die Verbindung des Laufwerkbuchstabens zur erwähnten Netzwerkfreigabe beim Start von ClipboardManager vorhanden ist, der Autostart der Nachrichtenanzeige eingestellt und die genannte HTML-Seite als Startseite definiert ist, dann wird diese beim Start von CBM genau so vom Netzlaufwerk geladen wie vor Marko’s Augen die entsprechende Seite mit Infos von Jens von der lokalen Festplatte.
ClipboardManager speichert sämtliche Einstellungen immer im Ordner Anwendungsdaten\ClipboardManager des jeweiligen Windows-Nutzerprofils. Zu diesen Einstellungen zählt freilich auch die Konfiguration der Nachrichtenanzeige.
Zurück zu Marko und Jens: Wenn Jens also die Nachrichtenanzeige unter seinem Windows-Nutzerprofil konfiguriert, landen diese Einstellungen in der Datei C:\Dokumente und Einstellungen\Jens\Anwendungsdaten\ClipboardManager\ClipboardManager.ini. Zudem wäre es für Jens auch nicht sinnvoll, wenn er Die Datei Jens > Marko.htm als eine seiner 10 Nachrichtenseiten konfiguriert, denn er will sich ja nicht seine selbst geschriebenen Nachrichten anzeigen lassen, sondern logischerweise die, die Marko ihm schreibt. Deshalb wird Jens sich die (auf dem Rechner der Beiden auch vorhandene) Datei Marko > Jens.htm in seine Nachrichtenanzeige eintragen.
Daraus folgt, dass für Marko und Jens unterschiedliche Konfigurationseinstellungen sinnvoll sind – die eben dadurch ermöglicht werden, dass jeder sein eigenes Windows-Nutzerprofil hat. Natürlich folgt daraus, dass auch Marko seine Nachrichtenanzeige vorher entsprechend konfigurieren muss, damit die Nachricht von Jens angezeigt wird:
| Marko’s Schritte, um die Nachrichtendatei von Jens beim Start von ClipboardManager anzuzeigen: | |
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Registrierkarte Konfiguration: Als eine der zehn Dateien eintragen: Bezeichnung der Seite = Jens > Marko; URL oder Speicherort der Startseite = D:\Gemeinsame Daten Marko-Jens\Notizen\Jens - Marko.htm. |
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Fußzeile: Als Startseite die Seite Jens > Marko einstellen. Wenn diese z.B. als erste Nachrichtendatei konfiguriert wurde, steht im DropDown-Feld der Eintrag 1 - Jens > Marko. |
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Fußzeile: Autostart beim CBM-Start abhaken. |
Das Ganze findet sich dann in der ClipboardManager-Konfigurationsdatei C:\Dokumente und Einstellungen\Marko\Anwendungsdaten\ClipboardManager\ClipboardManager.ini wieder.
Jens’ Schritte würden sich nur insofern unterscheiden, als dass im ersten Schritt die Datei Marko > Jens.htm zu konfigurieren und entsprechend zu bezeichnen wäre. Daraus folgend wiederum hätte der Eintrag im DropDown-Feld (Schritt 2) wohl eine andere Bezeichnung.
Schutz vor unerwarteten bzw. ungewollten Nachrichten: Dadurch, dass Marko die Anzeige der Nachrichtenseite von Jens erst konfigurieren muss, kann Jens seinen Freund (zumindest aus seinem eigenen – Jens’ – Nutzerprofil heraus) auch nicht zutexten, ohne dass dieser es will. Im vorliegenden Fall hatten Beide bei der Installation des ClipboardManager-Updates auf Version 5.3 aber gemeinsam die notwendigen Konfigurationen in jedem Profil vorgenommen, sodass jeder auch recht sicher sein kann, dass der Andere seine Nachricht wirklich sieht.
Das müssen Sie auch nicht. Marko und Jens nutzen für die Gestaltung ihrer Nachrichtenseiten den Freeware- HTML-Editor Kompozer – ein Abkömmling der Mozilla-Suite. Beide verfügen nur über sehr wenig HTML-Kenntnisse, die eher Fragmente sind.
Wenn Sie Kompozer nicht extra dafür auf Ihren Rechner laden möchten, dann können Sie einfache HTML-Dateien auch mit Ihrer normalen Textverarbeitung erstellen. Sowohl Microsoft Word als auch der Open Office Writer unterstützen das Abspeichern der damit erstellten Dokumente als HTML-Dateien.

Um ein Word-Dokument als Webseite zu speichern, muss als Dateiformat Webseite oder Webseite, gefiltert ausgewählt werden.
In Microsoft Word 2007 sehen Sie den hier abgebildeten Speichern unter-Dialog. Wählen Sie, um eine HTML-Datei zu erstellen, entweder Webseite oder Webseite, gefiltert aus. Letztere Option filtert die Word-spezifischen Tags aus der fertigen HTML-Datei aus. An diesen Tags erkennt Word, dass diese Datei damit und nicht mit einem anderen HTML-Editor erstellt wurde. Bei einem Rechtsklick auf die Datei in einem Dateimanager und Auswahl des Kontextmenübefehls Bearbeiten wird die ungefilterte Webseite zum Bearbeiten wieder in Word geöffnet. Ein weiterer Effekt des „ungefilterten“ Speicherns aus Word heraus ist, dass Word außer der eigentlichen HTML-Datei noch einen Unterordnern mit weiteren Dateien anlegt, die nur Word selbst braucht, die aber zur Anzeige der HTML-Datei nicht erforderlich sind.
Speichern Sie die HTML-Datei daher aus Word heraus immer im Format Webseite, gefiltert.
Übrigens können Sie ebenso auch aus anderen MS-Office-Anwendungen heraus (etwa aus Excel) auf diese Weise HTML-Dateien erstellen. Für die Anzeige im CBM-Nachrichtenfenster ist es kein Unterschied, ob Sie dabei Webseite oder Webseite, gefiltert wählen.

Speichern unter-Dialog des Open Office Writers. Hier kann man nur HMTL-Dokument (OpenOffice.org Writer) als Dateiformat auswählen, um eine HTML-Datei zu erzeugen. Die Datei erhält dann auch automatisch die Endung *.html (statt nur *.htm).
Der Open Office Writer versieht die Datei standardmäßig gleich mit der Endung *html (anstelle des gebräuchlichen (*.htm). Aber das hat keinerlei Einfluss auf die Darstellung.
HTML-Seiten müssen so erstellt werden, dass nur Schriften verwendet werden, die auf dem Zielrechner (auf dem die Seite später angezeigt werden soll) auch installiert sind. Andernfalls verwendet der Zielrechner eine möglichst ähnliche Ersatz-Schriftart.
Wenn Sie die Nachrichtenseite – wie bei Jens und Marko – nur auf dem Rechner anzeigen lassen möchten, auf dem sie auch erstellt wurde, dann können Sie somit freizügig alle Schriftarten verwenden, die das Schreibprogramm (Kompozer, Word, Writer oder was auch immer) Ihnen anbietet. Beachten Sie aber, dass nur die wenigsten Schriften am Bildschirm gut lesbar sind!
Jens hat sich deshalb in der oben gezeigten Nachricht an Marko auf folgende Schriftarten beschränkt: Für die Überschrift Comic Sans MS und für den übrigen Text Arial. Sehr gut lesbar ist auch Verdana, die als Grundschrift für die gesamte CBM-Homepage dient. Auch Georgia, eine Serifen-Schriftart, ist gut geeignet.
Marko hatte sich vor längerer Zeit mal eine Software zum Digitalisieren der eigenen Handschrift gekauft. Damit hatte er dann einen True-Type-Font mit seiner persönlichen Schrift erstellt und auch hin und wieder diese Schrift in gedruckten persönlichen Briefen und Grußkarten verwendet. Nachdem er mit Jens zusammen gezogen war, installierte Marko auch auf Jens‘ – dem nunmehrigen gemeinsamen – Desktop-PC diese Software und überredete Jens, auch seine Handschrift zu digitalisieren. Jens tat seinem Freund den Gefallen und war danach auch selber ganz begeistert von dem Resultat. So verwendet auch er diese persönliche Schriftart von Zeit zu Zeit in Texten, die er auf Papier ausdruckt, wie z.B. in Geburtstagsglückwünschen an „computerlose“ Bekannte (ja, auch solche gibt es noch!). Als Jens dann aber diese Schriftart einmal in einer digitalen Nachricht für Marko verwendete (und diese Nachricht auch länger war als das obige Beispiel), war Marko nur teilweise begeistert: Die Idee an sich fand er nett, aber zu lesen war der Text in dem Webbrowser-Steuerelement dann nur schwer. Deshalb: Die selbst erstellte eigene Handschrift mag sehr persönlich wirken und auf ausgedruckten Dokumenten fallweise auch angebracht sein – aber bitte nicht in Dokumenten, die Andere am Bildschirm lesen sollen! Nicht von ungefähr sind wirklich gute Bildschirm-Schriftarten nur spärlich gesät; deren Erstellung ist mit „Hobby-Mitteln“ am heimischen PC nicht möglich.
Nicht zuletzt gilt auch bei der Schriftart-Auswahl: Weniger ist oft mehr! Die drwweb.de-Homepage, die CBM-Homepage und die layouteten Publikationen von beiden Homepages (die als PDF bereit gestellt werden) kommen mit nur je drei Schriftarten aus: Eine Schriftart für die Überschriften, Bildunterschriften und ähnliche Ergänzungstexte, eine zweite für den Fließtext und eine dritte, nicht proportionale, für Texte (wie z.B. Dateipfade), die in „Schreibmaschinenschrift“ erscheinen sollen.
Was oben anhand von Jens’ Nachricht für Marko auf dem gemeinsamen PC erklärt wurde, funktioniert freilich auch, wenn die Beiden getrennt sind und Webspeicherplatz für eine Homepage haben. Marko und Jens hat es zum Studium nach Paderborn verschlagen; bis zu ihrem Zusammenziehen pendelte Marko jedes Wochenende. Jens hatte sich schon am Beginn des Studiums in Paderborn eine kleine Wohnung gemietet, stammt aber ursprünglich aus der Nähe von Seesen in Niedersachsen. Durch diese Konstellation kommt es gelegentlich vor, dass einer für ein Wochenende seine Eltern besucht, während der Andere allein in der gemeinsamen Wohnung bleibt oder eben auch seine Eltern besucht.
Die Beiden haben haben sich Webspeicherplatz zugelegt, um dort ihre eigene Homepage einzurichten. Mit diesem Webspeicherplatz können sie, wenn sie denn wollten, die CBM-Nachrichtenanzeige auch wie folgt nutzen (am Beispiel von Jens erklärt, der vom Wohnort seiner Eltern dem in Paderborn gebliebenen Marko eine Nachricht zukommen lassen wollte):
| Jens’ Schritte, um für Marko eine Nachrichtenseite auf der gemeinsamen Homepage bereitzustellen: | |
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Jens würde die HTML-Datei genau wie weiter oben beschrieben erstellen (kein Unterschied zur Datei auf dem gemeinsamen Rechner). |
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Er müsste die Datei auf den Webspeicherplatz hochladen, wahrscheinlich in ein separates Unterverzeichnis, welches von der „richtigen Homepage“ aus nicht sichtbar ist. So landet die Datei jens-marko_unterwegs.html im Unterverzeichnis privat. Ordner- und Dateiname sollten ausschließlich aus Kleinbuchstaben bestehen; das Verwenden von deutschen Umlauten und Sonderzeichen wie z.B. ß ist zu unterlassen, da die Webserver damit oft nicht zurecht kommen. Ferner sollten Ordner- und Dateinamen keine Leerzeichen enthalten. Zum Hochladen ist ein FTP-Programm erforderlich; alternativ haben gute Dateimanager wie z.B. der SpeedCommander die FTP-Funktion bereits eingebaut. |
| Markos’ Schritte, um die Nachrichten-Seite von Jens vom Webserver in die CBM-Nachrichtenanzeige einzubinden: | |
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Registrierkarte Konfiguration: Bezeichnung der Seite = von Jens auf Webserver; URL oder Speicherort der Startseite = http://beispieldomain.de/privat/jens-marko_unterwegs.html. Anschließend auf Übernehmen klicken, damit die Änderung in der Konfiguration gespeichert wird! |
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Fußzeile: Als Startseite die Seite von Jens auf Webserver einstellen. Wenn diese z.B. als neunte Nachrichtendatei konfiguriert wurde, steht im DropDown-Feld der Eintrag 9 - von Jens auf Webserver. |
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Fußzeile: Autostart beim CBM-Start abhaken. |
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